Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie
Nach Prof. M. von Ardenne
Über die Notwendigkeit von Sauerstoff (O2) für unser gesamtes Leben braucht man sicher nicht zu sprechen. Die Sauerstoff-Aufnahme und der CO2-Abtransport ist stark abhängig vom O2-Partialdruck, der die Auslastung des Systems regelt.
Was versteht man unter O2-Partialdruck? Auch Gase üben auf ihre Umgebung einen Druck aus. So ist der Luftdruck auf Meereshöhe 760 mm Hg. Das heißt, der Luftdruck hält einer 760 mm hohen Quecksilbersäule die Waage. Da in unserer Umgebungsluft nur ein Fünftel O2 enthalten ist, entspricht dies 21% des Luftdrucks, was einer Quecksilbersäule von 159,7 mm entspricht. Dies ist der O2-Partialdruck der Umgebungsluft. Bei einem O2-Partialdruck von 100 mm Hg würde die Aufnahmekapazität des Blutes voll ausgelastet. Diese Werte werden jedoch in unserem Körper nicht erreicht, so dass die O2-Aufnahmemöglichkeit des Blutes nicht genügend ausgelastet wird. Im Laufe des Lebens sinkt diese Auslastung sogar noch um ca. 38% ab.
Die Erhöhung des O2-Druckes im Blut ist deshalb sinnvoll, weil damit die Leistungsfähigkeit unseres gesamten Organismus sowie der Immunabwehr gefördert werden.
Deshalb hat Prof. M. von Ardenne die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie entwickelt. Er konnte wissenschaftlich nachweisen, dass die programmierte O2-Anreicherung des Blutes eine anhaltende Steigerung des O2-Druckes im arteriellen Blut herbeiführt. Durch den hohen O2-Druck wird die Durchblutung der Kapillaren verbessert und die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers verbessert. Eine regelmäßige systematisch-rythmische O2-Anwendung erhöht durch die Anhebung des O2-Partialdruckes das Energieniveau des Körpers, das bei einer zehnmaligen Anwendung einige Monate anhält.
