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Was ist Ihr ideales Körpergewicht?

Fälschlicherweise nehmen viele Menschen an, dass sie übergewichtig sind, obwohl dies vom medizinischen Standpunkt aus gar nicht der Fall ist. Der eigene Körper sollte durchaus einen ausreichenden Fettanteil besitzen: Acht bis zehn Prozent der Körpermasse von Männern sollte idealerweise aus Fett bestehen. Bei Frauen sollte dieser Wert etwa bei 20 bis 25 Prozent liegen.

Der Körper braucht Fettgewebe als Energiespeicher. Dabei gilt jedoch wie so oft: Zu viel ist schädlich und kann zu schwerwiegenden Langzeitfolgen führen. Eine Möglichkeit für die Bestimmung, ob man unter-, über-, oder normalgewichtig ist, ist der sogenannte BMI (Body-Maß-Index)-Test.

Hier können Sie Ihren BMI selbst bestimmen. Er sagt etwas über den Zusammenhang zwischen Ihrem Gewicht und Ihrer Körpergröße aus.

Ihre Größe: cm
Ihr Gewicht: kg
Body-Maß-Index:
 
 
 


Bierbauch und Reiterhosen

Die männliche Körperfettverteilung, der sogenannte Bierbauch, birgt ein höheres Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko, als die typisch weibliche Körperfettverteilung, die sogenannten Reiterhosen.

Die typisch männliche Körperfettverteilung verursacht wesentlich häufiger ungünstige Blutfettwerte mit einer Erhöhung der Triglyzeride (Neutralfette) und einer Absenkung des »guten« HDL-Cholesterins im Blut, beides Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch Bluthochdruck und Alterszucker treten bei einer typisch männlichen Körperfettverteilung häufiger auf.

So messen Sie sich:

Messen Sie mit einem Maßband im Stehen (ohne Kleidung) und versuchen Sie dabei ruhig zu atmen und Ihren Bauch in Mittelstellung zu halten – nicht einziehen! Der Hüftumfang wird auf der Höhe der größten Breite gemessen und der Taillenumfang etwa in Nabelhöhe.

WHR = Taillenumfang : Hüftumfang

Auf neudeutsch heißt dieser Test »Waist-to-Hip-Ratio (WHR)« und er sagt etwas über die Fettverteilung aus. Berechnen Sie hier Ihren WHR:

Ihr Taillenumfang: cm
Ihr Hüftumfang: cm
WHR:
 
 

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Ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht für Frauen bei einer WHR von mehr als 0,85 und für Männer bei einer WHR größer als 1. In solchen Fällen spricht man dann von der gesundheitlich ungünstigen »Apfelform«. Bei einem Wert unterhalb dieser Grenzen liegt eine günstigere »Birnenform« vor.

Eine im November 2005 im Lancet publizierte Studie an über 27.000 Teilnehmern aus 52 Ländern zeigte eindrucksvoll, dass als Maß für die Beurteilung eines Herzinfarktrisikos die WHR und nicht der BMI herangezogen werden sollte.

Bei Fragen zum Kurs: info@gesundheitszentrum-gerlingen.de